taz panter stiftung

Mit dem Geld der taz panter Stiftung werden junge Journalisten und Reporterinnen in Workshops gefördert und sogenannte „Helden des Alltags“ mit dem „Panterpreis“ ausgezeichnet. Die Stiftung fördert auch internationale Workshops, etwa für JournalistInnen aus Kuba oder Burma, oder gemeinsame Seminare für Medienschaffende aus der Türkei und Armenien oder auch Ukraine und Russland.  Das ehrenamtlich arbeitende Kuratorium, dem ich angehöre, betreut diese Projekte. Das Neueste ist die zweisprachige türkisch-deutsche Internet-Plattform taz.gazete.de, auf denen verfolgte AutorInnen aus der Türkei schreiben.

Verein Papageiensiedlung 

Anfang 2007 habe ich eine Nachbarschaftsinitiative gegründet, die mittlerweile zu dem gemeinnützigen Verein Papageiensiedlung e.V. umgewandelt wurde und vielfältige Aktivitäten betreibt. Eine „Unterorganisation“ davon ist „Zehlenwandel„- eine Transition-Town-Initiative für Zehlendorf, die unter anderem Gemeinschaftsbeete mit Terra Preta betreut. Näheres unter www.papageiensiedlung.de.

Futurzwei

Für die Stiftung Zukunftsfähigkeit schreibe ich Artikel über ökosoziale Pioniere und Meisterinnen der Selbstermutigung. Diese „Geschichten des Gelingens“, wie Stiftungsdirektor Harald Welzer sie nennt, stehen auf der Website www.futurzwei.org und werden alle zwei Jahre in Buchform als „Zukunftsalmanach“ veröffentlicht. Der neueste ist 2017 erschienen.

Visionews

Als Journalistin musste ich tagtäglich Meldungen über Gewalt, Katastrophen, Leid, Hunger und Elend formulieren. Irgendwann hatte ich es satt. Damit erledigen wir das Geschäft der Mächtigen, den wir transportieren die Botschaft, dass Engagement sinnlos ist. Ich möchte Menschen, die um ihre Rechte kämpfen, aber ermutigen. Deshalb entstand in Zusammenarbeit mit der globalen Nachrichtenagentur ips die Website Visionews, die Erfolgsgeschichten aus über zwei Dutzend Ländern präsentiert: Ermutigende Stories, vor allem von Frauen, die sich für Frieden, Umweltgerechtigkeit und Prävention von Ressourcenkriegen einsetzen.

(Die Website kann seit Anfang 2015 leider nicht mehr aktualisiert werden, weil der deutsche Dienst von ips seine Arbeit eingestellt hat und ich keine Übersetzungskapazitäten habe.)

1000 FriedensFrauen Weltweit

Ich bin westeuropäische Koordinatorin des globalen Netzwerks 1000 FriedensFrauen Weltweit (PeaceWomen Across The Globe, PWAG). Die darin zusammengeschlossenen Friedensfrauen wurden 2005 und in einigen Folgejahren für den Friedensnobelpreis nominiert. Der Sitz des Sekretariats befindet sich in Bern. Näheres unter www.1000peacewomen.org.

Frauensicherheitsrat

Ich bin Mitbegründerin des deutschen Frauensicherheitsrats, der im März 2003 als Netzwerk von etwa fünfzig Friedensforscherinnen, Friedensaktivistinnen und Frauen in politischen Stiftungen aus der Taufe gehoben wurde. Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, die Rolle von Frauen im Bereich von Friedens- und Sicherheitspolitik zu stärken, zivile Interventionen als Alternative zu militärischen zu befördern sowie als Lobby für die Umsetzung von Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates aufzutreten. Diese völkerrechtlich bindende Resolution fordert die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen von Friedensprozessen. Nähere Informationen unter www.frauensicherheitsrat.de.

Scheherazade e.V.

Zusammen mit meiner afghanischen Freundin Mariam Notten habe ich den „Verein zur internationalen Völkerverständigung Scheherazade e.V.“ gegründet. Um die Opfer der Kriege in Afghanistan zu unterstützen und ihre Not zu lindern, haben wir, zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, in der südwestafghanischen Provinz Nimroz verschiedene Projekte aufgebaut: eine Schule für mittlerweile rund 1.600 Mädchen und Jungen, ein Waisenhaus für Jungen, die von den Taliban entführt worden waren, eine Bäckerei, Weberei und Näherei, in denen Kriegswitwen auf bescheidenem Niveau Geld verdienen können. Nähere Informationen finden Sie unter www.afghanistan-nimroz.de.

Information von 2016/17: Leider mussten wir den Verein auflösen, weil wir unsere Projekte in Afghanistan nicht mehr ohne „Korruptionszuschlag“ finanzieren konnten. Das wollten wir unseren SpenderInnen nicht zumuten.

Zeitpunkt 

Seit geraumer Zeit arbeite ich für das Schweizer Magazin Zeitpunkt, ansässig in Solothurn. Dort schreibe ich unter anderem die Kolumne „Das Gute von Ute“.

PS: Anfang 2017 musste ich die Mitarbeit leider einstellen, weil dort verschwörungstheoretische Artikel erschienen, die ich nicht mitverantworten kann – in Zeiten von Fake News gilt das ganz besonders.